Dahrendorfkreis

Für einen ganzheitlichen Liberalismus

Die FDP braucht keine Personaldebatte, sondern eine Debatte über Inhalte, fordern die Europaabgeordneten Jorgo Chatzimarkakis, Nadja Hirsch, Alexander Alvaro und die stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Miriam Gruß, der Bundestagsabgeordnete Sebastian Körber sowie der Blogger und Unternehmensberater Christoph Giesa.

Gemeinsam initiierten sie jetzt den "Dahrendorfkreis" für einen nachhaltigen Liberalismus. In einem am 2. Januar 2011 veröffentlichten Positionspapier fordern sie die Verwirklichung der ökologischen Wirtschaft und eine intensivere liberale Europa- Bildungs- und Integrationspolitik. Der Dahrendorfkreis sieht im freien Markt das zentrale Steuerungselement. Er will sich für weniger Staat und mehr Bürgerbeteiligung einsetzen, er strebt nach mehr koalitionspolitischen Handlungsoptionen der FDP.

Der "Dahrendorfkreis" möchte an das Gedankengut des Soziologen Ralf Dahrendorf anknüpfen, der als Wegbereiter eines gesellschaftlichen Liberalismus gilt. Die FDP-Politiker hatten den Kreis Ende Dezember 2010 gegründet - als Reaktion darauf, dass durch die Personaldebatte das eigentliche Problem der FDP verdeckt wird: die Vernachlässigung des Liberalismus in seiner vollständigen Breite.

Der "Dahrendorfkreis" sucht den Dialog mit der gesamten Gesellschaft und ist ausdrücklich nicht nur für FDP-Mitglieder offen. Dies wird dadurch unterstrichen, dass die Initiatoren in neuen Medien wie Facebook aktiv sind. Ein Mitglied ist der Blogger und Unternehmensberater Christoph Giesa, der Initiator der Pro-Gauck-Kampagne (Bundespräsidentenwahl 2010) auf Facebook.